Alpinmedizin, Bergwetter

Hitze am Berg – Höheres Unfallrisiko und wie du dich vorbereiten kannst

Symbolfoto

Lesezeit: 10 Minuten
Zielgruppe: Trailrunner, Wanderer, Bergsteiger, Alpinisten, Klettersteiggeher
Stand: Sommer 2026

Der Juni 2026 machte eindrucksvoll deutlich, wie ausgeprägt Hitzewellen im Alpenraum werden können und wie diese den Bergsport beeinflussen. Während dieser europaweiten Hitzewelle wurden bei einem Trailrunning-Wettkampf in Tirol mehrere Teilnehmende aufgrund hitzebedingter Beschwerden medizinisch versorgt. Ein Athlet musste mit einer Körperkerntemperatur von 41,3 °C behandelt werden – ein lebensbedrohlicher Hitzschlag. Die Veranstalter hatten vorab den Start in die frühen Morgenstunden gelegt und empfahlen den Teilnehmenden, das Tempo den Bedingungen anzupassen, ausreichend zu trinken und auf Warnzeichen bei sich selbst und anderen zu achten.

Die alpinen Unfallstatistiken können solche hitzebedingten Notfälle nur bedingt erfassen. Wärmebelastung ist sich individuell unterschiedlich, hängt von mehreren Faktoren ab, als nur der reinen Lufttemperatur und wirkt meist im Hintergrund: Sie erhöht die körperliche Belastung, senkt die Leistungsfähigkeit und beeinflusst schleichend Entscheidungen. Aus Sicht des alpinen Risikomanagements ist Hitze damit kein eigenständiges Risiko, sondern ein Risikoverstärker. Die Wirkung auf den Körper ist komplex. Dennoch hält sich auch bei erfahrenen Bergsportlern eine Strategie hartnäckig: „Bei Hitze einfach genug trinken.“ Grundsätzlich ist dieser Ansatz richtig – greift jedoch zu kurz. In diesem Blog betrachten wir daher das Thema Hitze aus wissenschaftlicher Perspektive mit dem Ziel, Handlungsempfehlungen für Bergsportler abzuleiten.

BEWEGUNG & WÄRMEPRODUKTION

Jede Bewegung erzeugt Wärme. Bei der Muskelarbeit werden nur etwa 20 bis 25 Prozent der umgesetzten Energie tatsächlich in Bewegung umgesetzt, der Rest entsteht als Wärme und muss kontinuierlich an die Umgebung abgegeben werden (Guyton & Hall, 2021). Schon bei einem zügigen Aufstieg produziert der Körper mehrere hundert Watt Wärmeleistung – vergleichbar mit einem kleinen Heizkörper. Solange diese Wärme abgeführt werden kann, bleibt die Körperkerntemperatur konstant. Dafür verfügt der Organismus über vier Kühlmechanismen:

Unter sommerlichen Bedingungen übernimmt die Verdunstung des Schweißes den größten Anteil der Kühlung. Entscheidend dabei: Nicht das Schwitzen selbst kühlt den Körper, sondern die Verdunstung des Schweißes auf der Haut. Hohe Luftfeuchtigkeit oder fehlender Wind schränken diesen Mechanismus erheblich ein und verschlechtern die Wärmeabgabe deutlich (Eifling et al., 2024).

ÜBERHITZUNG DES KÖRPERS

Schon geringe Temperaturanstiege aktivieren den Hypothalamus, das Temperaturzentrum des Körpers. Innerhalb weniger Sekunden erweitern sich die Blutgefäße der Haut, um Wärme an die Umgebung abzugeben, gleichzeitig steigt die Schweißproduktion. Diese Kühlung hat allerdings ihren Preis. Durch die verstärkte Hautdurchblutung steht der arbeitenden Muskulatur weniger Blut zur Verfügung, während über den Schweiß kontinuierlich Wasser und Elektrolyte verloren gehen. Damit trotzdem ausreichend Sauerstoff in Muskulatur und Haut ankommt, muss das Herz schneller arbeiten – die Hautdurchblutung kann auf bis zu acht Liter pro Minute ansteigen, nahezu das gesamte Herzzeitvolumen eines untrainierten Erwachsenen (Eifling et al., 2024). Viele Bergsteiger:innen kennen das Phänomen: Tempo und Steigung bleiben gleich, doch die Herzfrequenz steigt im Laufe einer heißen Tour kontinuierlich an. Dieser sogenannte kardiovaskuläre Drift entsteht durch das Zusammenspiel aus Flüssigkeitsverlust, sinkendem Blutplasmavolumen und erhöhter Hautdurchblutung (Sawka et al., 2007). Der dauerhaft steigende Puls ist deshalb oft eines der ersten objektiven Warnzeichen dafür, dass die Thermoregulation zunehmend gefordert wird – häufig lange bevor Schwindel oder Kreislaufprobleme auftreten. Eine frühzeitige Temporeduktion, Schattenpausen oder eine längere Erholung geben dem Körper in dieser Phase Zeit, sich selbst zu regulieren und die Wärmebelastung abzubauen.

Hitzschlag vs. Hitzeerschöpfung

Hitzebedingte Erkrankungen reichen von der vergleichsweise harmlosen Hitzeerschöpfung (Heat Exhaustion) bis zum akut lebensbedrohlichen Hitzschlag (Heat Stroke). Während bei der Hitzeerschöpfung vor allem Flüssigkeits- und Elektrolytverlust im Vordergrund stehen, handelt es sich beim Hitzschlag um einen medizinischen Notfall mit Versagen der körpereigenen Temperaturregulation und Schädigung des Nervensystems. Im Bergsport ist vor allem der belastungsbedingte Hitzschlag relevant (Exercise Heat Stroke). Anders als bei einem klassischen Hitzschlag schwitzen Betroffene dabei oft weiterhin stark. Entscheidend für die Unterscheidung ist daher nicht das Schwitzen, sondern das Auftreten neurologischer Symptome (Eifling et al., 2024).

NOTRUF: JA ODER NEIN?

Aus medizinischer Sicht unterscheiden sich Hitzeerschöpfung und belastungsbedingter Hitzschlag grundlegend. Im alpinen Gelände reicht diese medizinische Betrachtung jedoch oft nicht aus. Hier müssen zusätzlich die äußeren Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Zwei Fragen sind dabei entscheidend:

  • Ist die betroffene Person nach einer Erholungsphase in der Lage, sicher und selbstständig abzusteigen?
  • Ist eine spätere Rettung unter den gegebenen Bedingungen überhaupt noch möglich oder könnten Wetter, Tageszeit oder Gelände die Situation weiter verschärfen?

Gerade im Gebirge gilt: Eine zunächst stabile Situation kann sich durch ein aufziehendes Gewitter, ausgesetztes Gelände oder den Eintritt der Dunkelheit rasch verändern. Deshalb sollte nicht nur der Gesundheitszustand, sondern immer auch die Gesamtsituation bewertet werden. Verbessern sich die Beschwerden trotz Ruhe und Kühlung nicht rasch oder bestehen Unsicherheiten hinsichtlich des weiteren Verlaufs, sollte frühzeitig der Notruf gewählt werden. Gerade im Gebirge ist eine frühe Alarmierung häufig einfacher als eine spätere Rettung unter verschlechterten Bedingungen.

KOGNITIVE AUSWIRKUNGEN

Die körperlichen Auswirkungen hoher Temperaturen sind gut untersucht und in der Masse recht bekannt. Weniger bekannt ist, dass Hitze auch die Leistungsfähigkeit des Gehirns beeinflusst – und dieser Zusammenhang macht hohe Temperaturen im Bergsport sicherheitsrelevant.

Schon moderate Flüssigkeitsverluste von etwa 2 % des Körpergewichts erhöhen die Herz-Kreislauf-Belastung und erschweren die Thermoregulation. Gleichzeitig zeigen zahlreiche Studien, dass sowohl Dehydrierung als auch eine steigende Körperkerntemperatur Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, Reaktionsgeschwindigkeit und komplexe Entscheidungsprozesse beeinträchtigen können (Sawka et al., 2007; Lieberman, 2007; Gaoua, 2010). Besonders betroffen sind Aufgaben, die anhaltende Konzentration, flexible Entscheidungen oder die gleichzeitige Verarbeitung mehrerer Informationen erfordern – also genau jene Fähigkeiten, die im alpinen Gelände ständig gefragt sind. Aus Sicht der Human Factors ist das ein entscheidender Punkt. Bergsteiger:innen treffen während einer Tour fortlaufend kleine Entscheidungen: Tempo anpassen, Wetter beobachten, Trinkpausen einlegen, Route wählen, rechtzeitig umkehren. Jede dieser Entscheidungen stützt sich auf körperliche und mentale Reserven. Werden diese durch Hitze schleichend reduziert, steigt nicht nur das Risiko eines Hitzeschadens, sondern auch die Wahrscheinlichkeit anderer Fehler – etwa einer Fehleinschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit, einer Orientierungsstörung oder eines Sturzes. Hitze ist deshalb selten die eigentliche Unfallursache. Sie verändert die Voraussetzungen, unter denen Entscheidungen getroffen werden – und darin liegt ihre größte sicherheitsrelevante Bedeutung.

RICHTIG TRINKEN

Bei Hitze lautet die Empfehlung meist: „Viel trinken“. So einfach ist die wissenschaftliche Evidenz jedoch nicht. Während körperlicher Belastung verliert der Körper kontinuierlich Wasser und Elektrolyte über den Schweiß. Je nach Intensität, Bekleidung und Umweltbedingungen liegen die Schweißverluste zwischen 0,3 und über 2 Litern pro Stunde, bei einzelnen Personen sogar darüber (Sawka et al., 2007). Ziel der Flüssigkeitszufuhr ist dabei nicht, jeden verlorenen Milliliter unmittelbar zu ersetzen, sondern größere Flüssigkeitsdefizite zu vermeiden und die Thermoregulation funktionsfähig zu halten. Die aktuelle Leitlinie der Wilderness Medical Society räumt zudem mit einem verbreiteten Irrtum auf: Ausreichendes Trinken verhindert keine Überhitzung. Wasser unterstützt die körpereigene Kühlung, kann aber nicht verhindern, dass die Körperkerntemperatur ansteigt, wenn Stoffwechselwärme und Umgebungsbedingungen die Kühlkapazität übersteigen (Eifling et al., 2024). Aktuelle Leitlinien sprechen sich deshalb gegen starre Trinkpläne aus. Empfohlen wird stattdessen, sich am Durstgefühl zu orientieren und gleichzeitig größere Flüssigkeitsverluste zu vermeiden (Sawka et al., 2007; Eifling et al., 2024).

MYTHOS: VIEL HILFT VIEL

Dass Flüssigkeitsmangel die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt, ist gut belegt. Weniger bekannt ist, dass auch übermäßiges Trinken zum Problem werden kann: Bei langen Ausdauerbelastungen kann eine überhöhte Flüssigkeitsaufnahme den Natriumgehalt des Blutes verdünnen – Mediziner:innen sprechen von einer Exercise-Associated Hyponatremia (EAH). Die Symptome (Übelkeit, Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen) ähneln einer Hitzeerschöpfung und sind im Gelände kaum zu unterscheiden, die Behandlung fällt jedoch grundlegend anders aus (Bennett et al., 2020). Je nach Studie entwickeln 5–15 % der Marathonläufer:innen und 10–30 % der Ultramarathonläufer:innen während eines Rennens eine meist milde EAH – die Bandbreite in der Literatur ist insgesamt groß. Auf längeren Touren können salzhaltige Lebensmittel einer Hyponatriämie entgegenwirken, sofern dem Körper nicht parallel zu viel Flüssigkeit zugeführt wird (Bennett et al., 2020).

Nach aktuellem wissenschaftlichem Konsens ist „Trinken nach Durst“ die wirksamste Strategie, um sowohl Dehydrierung als auch eine belastungsbedingte Hyponatriämie zu vermeiden. Von dem Ziel, jeden Flüssigkeitsverlust durch Trinken auszugleichen, raten Studien klar ab. Auch isotonische oder zuckerhaltige Getränke verlangsamen den Natriumabfall nur, verhindern ihn aber nicht (Bennett et al., 2020).

WET BULB GLOBE TEMPERATUR

Wer eine Bergtour plant, orientiert sich häufig an einer einzigen Zahl: der vorhergesagten Lufttemperatur. Tatsächlich beschreibt sie nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Hitzebelastung. Ob der Körper Wärme aufnehmen oder abgeben kann, hängt von mehreren Faktoren gleichzeitig ab: Lufttemperatur, Sonneneinstrahlung, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit. Die Arbeits- und Sportmedizin verwendet deshalb seit vielen Jahren nicht mehr ausschließlich die Lufttemperatur, sondern den Wet Bulb Globe Temperature (WBGT). Dieser international etablierte Index kombiniert alle vier Einflussgrößen und gilt als Goldstandard zur Beurteilung der Hitzebelastung bei körperlicher Aktivität (Budd, 2008; Eifling et al., 2024). Für den Bergsport bedeutet das vor allem eines: Zwei Touren bei identischer Lufttemperatur können den Körper völlig unterschiedlich belasten. Ein schattiger Waldweg auf der Nordseite fordert den Organismus deutlich weniger als ein südseitiger Geröllhang – auch wenn das Thermometer beide Male dasselbe anzeigt. Direkte Sonneneinstrahlung erwärmt nicht nur die Haut, sondern auch Fels und Geröll, die einen Teil dieser Energie als Wärmestrahlung wieder abgeben. Oberhalb der Baumgrenze fehlt zudem oft jeglicher Schatten. Wind wirkt dagegen wie eine natürliche Klimaanlage und verbessert die Wärmeabgabe erheblich, während hohe Luftfeuchtigkeit die Verdunstung des Schweißes erschwert und damit den wichtigsten Kühlmechanismus des Körpers reduziert (Sawka et al., 2007). Mit der Erwärmung der Alpen gewinnt dieser Zusammenhang zusätzlich an Bedeutung: Hitzewellen treten häufiger auf, dauern länger und führen vor allem in tieferen Lagen und auf südexponierten Hängen zu höheren thermischen Belastungen als noch vor wenigen Jahrzehnten (GeoSphere Austria, 2025; IPCC, 2023).

AKKLIMATISIERUNG

Eine gute Nachricht gibt es dennoch: Der menschliche Organismus ist erstaunlich anpassungsfähig. Schon nach wenigen Tagen regelmäßiger Belastung in warmer Umgebung beginnt die sogenannte Hitzeakklimatisation. Das Blutplasmavolumen nimmt zu, wodurch das Herz pro Schlag mehr Blut fördern kann. Gleichzeitig setzt die Schweißproduktion früher ein, die Schweißmenge steigt und der Natriumverlust nimmt ab. In Summe sinken Herzfrequenz und Körperkerntemperatur bei gleicher Belastung spürbar (Périard et al., 2015).

Nach aktuellen Übersichtsarbeiten sind bereits nach 5 bis 7 Tagen die meisten kurzfristigen Anpassungen erreicht, eine weitgehende Hitzeakklimatisation entwickelt sich innerhalb von 10 bis 14 Tagen regelmäßiger Belastung unter warmen Bedingungen (Périard et al., 2015; Eifling et al., 2024). Zu Saisonbeginn fehlen diese Anpassungen jedoch meist noch. Die erste Hitzewelle des Jahres trifft den Körper deshalb in der Regel deutlich stärker als vergleichbare Temperaturen einige Wochen später.

ANGEPASSTE TOURENPLANUNG

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen deutlich, dass Hitzebelastung im alpinen Gelände ein komplexes Wechselwirken aus verschiedenen, sich teils selbstverstärkenden Mechanismen ist. Aus Sicht des alpinen Risikomanagements lautet die entscheidende Frage deshalb nicht: „Wie halte ich möglichst viel Hitze aus?“, sondern: „Wie verhindere ich, dass mein Körper überhaupt in diese Situation gerät?“

Folgende Praxisempfehlungen ergeben sich aus den vorgestellten Erkenntnissen:

Praxistipps für den Umgang mit Hitze

Akklimatisierung: Gib deinem Körper Zeit, sich zu Beginn des Sommers oder einer Hitzewelle an die erhöhte Belastung zu gewöhnen.

Exposition, Sonneneinstrahlung und Wind stärker berücksichtigen als die reine Lufttemperatur.

Früh starten und die kühlen Morgenstunden nutzen.

Touren mit Schatten, Wasserstellen und Rückzugsmöglichkeiten bevorzugen

Tempo den Bedingungen anpassen. Weniger Intensität bedeutet weniger Wärmeproduktion.

Regelmäßig trinken, ohne starre Trinkpläne oder übermäßige Flüssigkeitsaufnahme.

Salzhaltige Snacks bei langen, heißen Touren verlangsamen den Natriummangel bei mäßiger Flüssigkeitszufuhr.

Warnzeichen früh ernst nehmen. Ein dauerhaft steigender Puls, ungewöhnliche Erschöpfung oder nachlassende Konzentration sind häufig die ersten Hinweise auf zunehmende Hitzebelastung.

Sicherheitsreserven erhalten. Wer bereits am körperlichen Limit unterwegs ist, hat bei unerwarteten Ereignissen deutlich weniger Handlungsspielraum.

FAZIT

Hitze gehört längst zu den prägenden Herausforderungen des sommerlichen Bergsports. Mit zunehmenden Hitzewellen wird sie auch in den Alpen häufiger zum limitierenden Faktor – nicht erst, wenn ein Hitzschlag droht, sondern deutlich früher. Die wissenschaftliche Evidenz zeigt, dass hohe Temperaturen die körperliche Leistungsfähigkeit, das Herz-Kreislauf-System und die kognitive Leistungsfähigkeit schleichend beeinflussen. Genau darin liegt ihre eigentliche Gefahr: nicht als plötzliches Ereignis, sondern als kontinuierlicher Verlust jener Reserven, die für sichere Entscheidungen im alpinen Gelände entscheidend sind. Die wirksamsten Schutzmaßnahmen setzen deshalb lange vor den ersten Symptomen an. Wer Touren an die Wetterbedingungen anpasst, früh startet, unnötige Wärmebelastung vermeidet, ausreichend trinkt, angepasst ernährt und Warnzeichen ernst nimmt, senkt das Risiko wirksamer als durch jede kurzfristige Maßnahme unterwegs.

Die beste Strategie gegen Hitze besteht deshalb nicht darin, möglichst viel Hitze auszuhalten oder möglichst viel zu trinken. Sie besteht darin, die Belastung so zu steuern, dass ausreichend körperliche, mentale und zeitliche Reserven erhalten bleiben

QUELLEN

Bennett, B.L., Hew-Butler, T., Rosner, M.H., Myers, T., & Lipman, G.S. (2020). Wilderness Medical Society Clinical Practice Guidelines for the Management of Exercise-Associated Hyponatremia: 2019 Update. Wilderness & Environmental Medicine, 31(1), 50–62. doi.org/10.1016/j.wem.2019.11.003

Budd, G.M. (2008). Wet-bulb globe temperature (WBGT) – its history and its limitations. Journal of Science and Medicine in Sport, 11(1), 20–32. doi.org/10.1016/j.jsams.2007.07.003

Eifling, K.P., Gaudio, F.G., Dumke, C., Lipman, G.S., Otten, E.M., Martin, A.D., & Grissom, C.K. (2024). Wilderness Medical Society Clinical Practice Guidelines for the Prevention and Treatment of Heat Illness: 2024 Update. Wilderness & Environmental Medicine, 35(1_suppl), 112S–127S. doi.org/10.1177/10806032241227924

Gaoua, N. (2010). Cognitive function in hot environments: a question of methodology. Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports, 20(Suppl. 3), 60–70. doi.org/10.1111/j.1600-0838.2010.01210.x

GeoSphere Austria (2025). Informationsportal Klimawandel: Hitze. klimaportal.geosphere.at

Guyton, A.C., & Hall, J.E. (2021). Textbook of Medical Physiology (14. Aufl.). Elsevier.

IPCC (2023). Climate Change 2023: Synthesis Report. Beitrag der Arbeitsgruppen I, II und III zum Sechsten Sachstandsbericht des IPCC. Genf.

Lieberman, H.R. (2007). Hydration and cognition: a critical review and recommendations for future research. Journal of the American College of Nutrition, 26(5 Suppl), 555S–561S.

Périard, J.D., Racinais, S., & Sawka, M.N. (2015). Adaptations and mechanisms of human heat acclimation: Applications for competitive athletes and sports. Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports, 25(Suppl. 1), 20–38. doi.org/10.1111/sms.12408

Sawka, M.N., Burke, L.M., Eichner, E.R., Maughan, R.J., Montain, S.J., & Stachenfeld, N.S. (2007). American College of Sports Medicine position stand: Exercise and fluid replacement. Medicine & Science in Sports & Exercise, 39(2), 377–390. doi.org/10.1249/mss.0b013e31802ca597

Artikel geschrieben von

Nico Metz

Vorstand & Fachleiter Schnee

Nico Metz ist Naturwissenschaftler mit Schwerpunkt Naturgefahren und Risikomanagement. Sein vielseitiger Blick auf alpine Sicherheit ist von Ausbildungen als Snowboardlehrer, Pistenrettung und Lawinenkommissionen, sowie jahrelanger Erfahrung als Instruktor geprägt. Als Vorstandsmitglied der Alpine Safety Academy leitet er den Fachbereich Schnee und verantwortet die wissenschaftliche Aufbereitung der Fachbeiträge. Hauptberuflich leitet er seit 2016 die Sportbrillenmarke Delayon Eyewear.

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